Was bisher geschah

12.12.  AGG 3.Treffen

 

Am 12.12. fand die 3.Sitzung der Auftraggebergruppe AGG in Stuttgart von 16 -22 Uhr statt.

Noch vor der Diskussion des 1.Tagesordnungspunktes kam es zum Eklat: die beiden Vertreter der Zandergruppe lehnten sowohl die Mediatoren, als auch unsere Vertreter der Arbeitsgemeinschaft und den Vertreter der Opferhilfe ab!

Sie wären lediglich bereit, sich mit den Vertretern der Brüdergemeinde zu Verhandlungen an einen Tisch zu setzen.

Dann erklärten sie, sich aus dem Aufarbeitungsprozess zurück zu ziehen und verließen nach einer knappen Stunde den Konferenzort.
 

Darauf konstituierte sich die AGG, beauftragte verbindlich die Mediatoren, sammelte die Vorschläge für den/die "Aufklärer" , legte Kriterien für deren Auswahl fest, und ebenso den

Termin, 14.1.2017,

an dem sich 2 bis 3 Persönlichkeiten der AGG vorstellen und die Wahl stattfinden soll.

Ziel ist, noch im jahr 2017 einen öffentlichen Abschlussbericht zu erarbeiten, als Grundlage für die Anerkennung von Leid und die Auszahlung finanzieller Anerkennungsleistungen.

Für das erste Quartal 2017 ist ein Treffen möglichst aller betroffenen Heimkinder geplant auf dem sie über den bisherigen Prozess, den Aufklärer und dessen Arbeit informiert werden.

Spätestens dort sollen zwei weitere, unabhängige Betroffene als Vertreter zur AGG stoßen.
 

Ein ausführlicher Bericht und Kommentar folgt in Kürze.


 

Am Samstag, 29.10. fand das 2. Treffen der Auftraggebergruppe (AGG) in Stuttgart statt. (siehe Protokolle)

 

Am  Samstag, den 16-07-2016  fand in Korntal das erste Sondierungsgespräche zur Mediation, zwischen der von der Brüdergemeinde vorgeschlagenen Frau Prof. Dr. Rohr und Herrn Bauz und den beiden Sprechern der Arbeitsgemeinschaft Heimopfer Korntal statt. Die AGHK erklärte darauf hin ihre Bereitschaft, mit den beiden Mediatoren zusammen arbeiten.
 

Sommer 2016:

Die Brüdergemeinde hat die Mediatoren Frau Prof. Rohr und Herr Bauz beauftragt, die beiden Opfergruppen und die Brüdergemeinde im Rahmen einer Mediation an einen Tisch zu bringen. Ziel ist es gemeinsam in einer Auftraggebergruppe (AGG) eine Persönlichkeit zu finden und zu beauftragen, die aufklärt, was geschehen ist und warum es geschehen konnte, wer die Verantwortung trägt.

Es soll auch geklärt werden, nach welchen Regeln die Anerkennungsleistung, die die Brüdergemeinde im Februar 2016 angekündigt hat, verteilt wird.


 

Sommer 2014 - Frühjahr 2016

 

Frühjahr 2016

Die Aufarbeitung mit Frau Prof. Wolff ist gescheitert. Die Gruppe um Detlev Zander entzieht Frau Wolff und der Brüdergemeinde das Vertrauen und erhebt schwere Vorwürfe. Frau Wolff legt ihre Arbeit nieder, der angekündigte Drittmittelvertrag mit der Hochschule Landshut wird nicht unterschrieben.


 

Winter 2015/16

Am 31.10.2015 wird auf einem Heimopfertreffen das Konzept und das Team für die Aufarbeitung vorgestellt. In einem Drittmittelprojekt mit Frau Prof. Wolff und der Hochschule Landshut sollen Interviews mit den Heimopfern geführt werden, die Akten ausgewertet und das Geschehene juristisch bewertet und am Ende in einer Dokumentation veröffentlicht werden.


 

Sommer 2015

Die Steuerungsgruppe tagt immer wieder, die Finanzierung der Aktivitäten der Detlev Zandergruppe in Plattling wird geregelt, Ergebnisse dringen nicht nach draußen. Die Vertreter der Heimopfer in der Steuerungsgruppe boykottieren die gemeinsam anberaumten Heimopfertreffen.


 

Juni 2015

Die Steuerungsgruppe, Frau Prof. Dr. Wolff und die Brüdergemeinde präsentieren auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart das Projekt „Aufarbeitung im Dialog“. Kritik an dem Verhalten der Brüdergemeinde wird ausgeblendet.


 

Mai 2015

Nach einem kontroversen Heimopfertreffen, auf dem es um die aus Spenden finanzierte Teilnahme am Kirchentag ging, distanziert sich Detlev Zander von der Opferhilfe.


 

März 2015

Auf einem Heimopfertreffen stellt Frau Prof. Wolff ihr Konzept „Aufarbeitung im Dialog“ vor. Als Vertreter der Heimopfer werden Detlev Zander, Martina Poferl und Michael Spreng in eine Steuerungsgruppe gewählt, als Stellvertreter Wolfgang Schulz und Henry Kampouridis. Die Brüdergemeinde entsendet ebenfalls 3 Mitglieder in die Steuerungsgruppe.


 

Herbst 2014

Die Brüdergemeinde wirft der Opferhilfe Korntal vor, mit der Täter liste auf ihrer Webseite gefährde sie den Bürgerfrieden. Die Brüdergemeinde will die Aufarbeitung, die bis dahin intern in einer Arbeitsgruppe betrieben wurde, an eine unabhängige Persönlichkeit vergeben und präsentiert Ende des Jahres die Landshuter Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Mechthild Wolff.


 

Sommer 2014

Der Leiter der Musikschule Korntal, Peter Meincke, sammelt, alarmiert durch Presseberichte über das Verfahren, das Detlev Zander vor dem Landgericht Stuttgart gegen die Brüdergemeinde führt, Korntaler Bürger um sich und gründet die Opferhilfe Korntal. Die Opferhilfe Korntal sammelt Berichte der Heimopfer, veranstaltet Heimopfertreffen und betreibt Öffentlichkeitsarbeit.

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